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Wir
sind auf dem Weg zurück ins vorige Jahrhundert, denn Katzen
dürfen wieder offiziell in Zoohandlungen verkauft
werden.
Bitte unterstützen Sie uns, das Leid von Katzenkindern zu
verhindern, damit wir solch einen Anblick in keiner
Zoohandlung noch einmal sehen müssen:

Diese
Aufnahme zeigt ein Perser-Jungtier im Glaskasten eines
Zoofachgeschäftes, aufgenommen im Juli 2008
Jeder, der ein Tier aus der Zoohandlung kauft, macht sich
mitschuldig am Leid dieser Tiere und bevor Sie sich zu
einem Kauf in solch einem Geschäft verleiten lassen, so
lesen Sie bitte, die wahre Geschichte von Lea:
Ich heiße jetzt Lea.
Ich darf meine neue Familie auch abschlabbern, das ist
wunderbar. Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und
was nicht, passen gut auf mich auf, geben mir herrliches
Essen und viel, viel Liebe. Nichts will ich mehr, als
diesen wunderbaren Menschen gefallen und es gibt nichts
Schöneres als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu
spielen.
Erster Besuch beim Tierarzt.
Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam einige
Spritzen. Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt
mich sanft und sagte es wäre o.k., dann entspannte ich
mich. Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen
traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus. Ich
hörte etwas von schweren Mängeln und von Dysplasie E und
von Herz zwei. Er sprach von wilden Zuchten und dass meine
Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien. Ich habe
nichts von alledem begriffen, aber es war furchtbar, meine
Familie so traurig zu sehen.
Jetzt bin ich sechs Monate alt.
Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber
mir tut jede Bewegung weh. Die Schmerzen gehen nie weg.
Außerdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig
mit dem kleinen Mädchen spielen will. Ich möchte so gerne
ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht.
Vater und Mutter sprechen über mich. Es bricht mir das
Herz, alle so traurig zu sehen.
In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer
hieß es "genetisch" und "man kann nichts machen". Ich
möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Familie
spielen, möchte rennen und hüpfen. Es geht nicht. Letzte
Nacht war es schlimmer als eh und je. Ich konnte nicht
einmal mehr aufstehen um zu trinken nur noch schreien vor
Schmerzen.
Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam,
was ist los? War ich böse? Sind sie am Ende böse auf mich?
Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich.
Ach, wenn nur diese Schmerzen aufhörten! Ich kann nicht
einmal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchen ablecken,
aber wenigstens erreiche ich ihre Hand.
Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst.
Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle, wie sehr sie
mich lieben. Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken.
Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr
freundlich und ich empfinde etwas weniger Schmerzen. Das
kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich
...... Gott sei Dank, der Schmerz geht zurück. Ich fühle
tiefen Frieden und Dankbarkeit.
Ein Traum:
Ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer
großen grünen Wiese.
Sie rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen gibt, nur
Frieden und Glück.
So sage ich meiner Menschenfamilie "Auf Wiedersehen" auf
die einzig mir mögliche Weise:
Mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln.
Viele glückliche Jahre wollte ich mit euch verbringen, es
sollte nicht sein.
Statt dessen habe ich euch so viel Kummer gemacht.
Es tut mir leid, ich war halt nur eine Händlerware.
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Online-Protestbrief
an Bundeskanzlerin Merkel und Minister Seehofer findet Ihr
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http://www.peta.de/zoohandel
unseren Protestbrief findet Ihr
hier
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